Jaén, die Hauptstadt des heiligen Königreichs

Jaén verfügt über rund 112.000 Einwohner und ist von einer sehr fruchtbaren Erde umgeben, die sich insbesondere für den Anbau von Olivenbäumen eignet, was auch dazu führte dass man dort unendliche Olivenfelder zu sehen bekommt. Aus diesem Grund wird Jaén auch als die weltweite Hauptstadt der Oliven bezeichnet. Jaén gehört zu jenen Städten Andalusiens in denen man kaum Industrie findet und auch der Tourismus nur eine geringe Rolle einnimmt. Der Reichtum von Jaén geht heute nahezu ausschließlich auf die Produktion und den Export von Olivenöl zurück.
 
Das Gebiet in dem man heute die Stadt Jaén findet, wurde bereits zur Jungsteinzeit bewohnt, denn mehrere Ausgrabungen belegen dass es bereits um diese Zeit mehrere kleinere Ansiedlungen im Raum in und um Jaén gab. Nahe Jaén wurden auch mehrere Höhlenbilder jener Epoche gefunden, wie auch megalithische Monumente unterschiedlicher Art. Auch um diese Zeit wurde die fruchtbare Erde für landwirtschaftliche Zwecke benutzt, was Archäologen ebenfalls nachweisen konnten.

Jaén, die Hauptstadt des Olivenöls
Foto: Herbert Kårlin

Die Geschichte der Stadt Jaén
 
In der Umgebung der Stadt Jaén konnten mehrere Funde gemacht werden die beweisen dass dieses Gebiet bereits zur Jungsteinzeit bewohnt war und die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle einnahm. Als Beweise früherer Ansiedlungen gelten einige Höhlenmalereien und Reste megalithischer Architektur. Mit der Ankunft der iberischen Völker entwickelte sich Jaén dann zu einer Stadt, was man noch heute am Oppidum Ibérico de Puente Tablas bei Jaén deutlich sehen kann.
 
Jaén und seine Umgebung wurden auch unter den Griechen, den Phöniziern und Karthagern weiterhin als Zwischenstation benutzt und um in der Stadt die wirtschaftlichen Kontakte aufrecht zu halten. Unter Hannibal entstand dann ein Alcazar, der gleichzeitig als Palast, als auch als Verteidigungsanlage und Stadt diente und die Jaén bedeutend wachsen ließ.
 
Als die Römer bereits die Küste Andalusiens erobert hatten, dominierten immer noch die Karthager in Jaén, hatten jedoch auch ausgezeichnet Geschäftsbeziehungen zu Rom. Aus dieser Epoche stammen auch einige römische Mosaike die man heute im Museum von Jaén sehen kann. Jaén wurde erst unter Vespasian gegen das Jahr 70 unter dem Namen Flavio Aurgitano vollkommen in das römische Reich aufgenommen. Mit dieser Entwicklung verdoppelte sich auch der Export von Früchten, die zu dieser Epoche in sehr großer Menge bei Jaén angebaut wurden.
 
Im 6. Jahrhundert übernahmen die Westgoten das gesamte Gebiet um Jaén, die jedoch ständig mit unterschiedlichen Feinden konfrontiert wurden und dadurch sehr wenig für die Entwicklung Jaéns leisteten. Als die arabischen Völker im 10. Jahrhundert auch Jaén eroberten, wurde die Stadt die Hauptstadt des Taifa (Königeich) von Jaén und erhielt den Namen Jayyaan. Allerdings wechselten die arabischen Besitzer mehrmals bis im Jahr 1148 die Almohaden die Stadt einnahmen. Auf Grund der Flüsse in der heutigen Provinz Jaén fand man hier eine sehr fruchtbare Erde, die auf einfache Weise bewässert werden konnte und eine sehr reiche Ernte brachte und Jaén eine Blütezeit brachte. Im Jahr 1225 versuchte Fernando III el Santo Jaén im Rahmen der Reconquista erobern, musste sich jedoch wegen der massiven arabischen Übermacht zurückziehen. Erst 1246 gelang es dann dem spanischen König das mittlerweile sehr geschwächte Jaén einzunehmen.
Fortsetzung folgt ...
 
Sehenswürdigkeiten in Jaén
 
Das Castillo de Santa Catalina in Jaén
Das Castillo de Jaén, oder auch Castillo de Santa Catalina, ist Teil einer dreiteiligen Festung in der Anhöhe die Jaén dominiert. Der älteste Teil der Festung wurde vermutlich noch von Hannibal errichtet, unter den Römern und Arabern jedoch stark erweitert und verstärkt. Der Torre del homenaje (Bergfried, Wehrturm) mit einer Höhe von 40 Metern wurde sogar erst vom katholischen König Fernando II el Santo erbaut und beherbergt mittlerweile ein Centro de Interpretación, also ein Informationszentrum. Ganz in der Nähe des Castillo findet man auch ein überdimensionales Kreuz das der König nach der Eroberung der Festung dort im Jahr 1246 errichten ließ.
 
Die Baños árabes de Jaén
Die Baños árabes de Jaén, eigentlich als Hamman al-Walad bezeichnet, wurden zu Beginn des 11. Jahrhunderts auf den Resten der römischen Bäder erbaut. Auch wenn man in mehreren Städten Andalusiens Ruinen arabischer Bäder finden kann, so handelt es sich bei jenen in Jaén um die größten und am besten erhaltenen Baños árabes im gesamten europäischen Raum. Im gleichen Gebäude, dem Palacio de Villardompardo, findet man allerdings nicht nur, im Untergeschoss, die arabischen Bäder, sondern auch das Museo de Artes y Costumbres Populares und das Museo Internacional de Arte Naïf, die beide einen Einblick in die Kultur der Region erlauben.
 
Die Catedral de la Asunción de Jaén
Die Catedral de la Asunción in Jaén, auch als Santa Iglesia Catedral de la Asunción de la Virgen bekannt, wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle eines gotischen Tempels aus dem 15. Jahrhundert erbaut, der wiederum eine Mezquita ersetzte die bereits 1246 an dieser Stelle erbaut worden war. Die Bauzeit der Catedral solle sich über zwei Jahrhunderte erstrecken bis sie dann im Jahr 1724 fertiggestellt werden konnte. Auch wenn der Hauptteil der Kathedrale der spanischen Renaissance entspricht, so findet man an der Fassade zahlreiche Elemente des Barock. Bereits im Jahr 1755 wurde die Catedral de la Asunción während eines Erdbebens teilweise zerstört, was zur Reparation der nördlichen Fassade der Kathedrale führte.
 
Die Iglesia de Santa María Magdalena in Jaén
Die Iglesia de Santa María Magdalena wurde im 16. Jahrhundert auf den Ruinen einer Mezquita erbaut, die wiederum einen vorhergehenden Tempel ersetzt hatte. Diese Kirche ist eine der ältesten katholischen Kirchen der Stadt Jaén, wobei einige Teile der Pfarrkirche sogar noch aus der arabischen Zeit stammen, also auf des 8. Jahrhundert zurückgehen. Sehr interessant sind in der Iglesia de Santa María Magdalena auch die Malereien die einige der katholischen Könige darstellen, umgeben von einigen Steinen mit Inschriften.
 
Das Museo de Artes y Costumbres Populares in Jaén
Das Museo de Artes y Costumbres Populares befindet sich im Palacio de Villardompardo in Jaén und wurde im Jahr 1990 eingeweiht. Das Museum ist vollkommen der Kultur und dem Brauchtum des vorindustriellen Jaén gewidmet. Im gleichen Palacio des 16. Jahrhunderts befindet sich auch das Museo Internacional de Arte Naïf und die Baños árabes. Das Museo de Artes y Costumbres Populares verfügt über vier verschiedene Säle die sowohl die landwirtschaftlichen Produkte, die Entwicklung des Transports, Textilien, Keramik und andere handwerkliche Produkte bis zur Einrichtung früherer Handwerksateliers und den religiösen Traditionen in Jaén führen.
 
Die Judería in Jaén
Die Judería de Jaen, auch Barrio de Santa Cruz genannt, bezeichnet das jüdische Viertel der Stadt das sich im Laufe von zwölf Jahrhunderten entwickelte und damit die Geschichte der Juden in der Stadt auf besondere Weise dokumentiert und auch das Casa Sefarad-Israel Andalusiens beherbergt. In der Judería de Jaén wurde auch Hasday ibn Shaprud geboren, der erste Sefardim der iberischen Halbinsel und der während der Herrschaft des Kalifen Abderramán III. lebte, jener Epoche, die als die goldene Epoche der jüdischen Kultur in Andalusien bezeichnet wird.
 
Die Basílica de San Ildefonso in Jaén
Die Basílica de San Ildefonso erhielt ihr heutiges Aussehen insbesondere im 14. und 15. Jahrhundert, wobei die drei Fassaden in drei unterschiedlichen Stilen hervortreten, eine in Gotisch, die zweite in Renaissance und die dritte ist neoklassisch gestaltet. Der älteste Teil der zweitgrößten Kirche Jaéns entstand bereits im Jahr 1248, wobei die Kirche des 13. Jahrhunderts natürlich weitaus kleiner war als die heutige. Nachdem die Heilige Jungfrau in der Nach zum 11. Juni 1430 einem Teil der Bewohner der Stadt erschienen war, wurde der Seitenaltar, der der Virgen de la Capilla geweiht wurde, zu einem wichtigen Wallfahrtsort Jaéns und der Hauptaltar verlor weitgehend seine Bedeutung.
 
Der Parque de la Concordia in Jaén
Der Parque de la Concordia in Jaén, früher als Parque de la Victoria bezeichnet, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts an einer Stelle gegründet die die zwei am schnellsten entstehenden Neubaugebiete der Stadt verbinden sollten, auf einer Fläche die bis dahin geradezu eine Gesundheitsgefahr war, da sich dort das Abwasser Jaéns sammelte. Heute findet man den Parque de la Conconrdia sehr zentral gelegen und wird von klarem Wasser dominiert das aus sechs Springbrunnen kommt, wobei fünf davon den zentralen Springbrunnen umgeben. Die Parkanlage mit mehreren Wanderwegen und zahlreichen Treppen ist heute ein Ruhepol mitten in einer aktiven Stadt.
 
Das Museo Internacional de Arte Naïf in Jaén
Das Museo Internacional de Arte Naïf in Jaén wurde im Dezember 1990 im Palacio de Villardompardo als das erste Museum dieser Art in Spanien eingeweiht. Der Besucher des Museums kann in den Sälen rund 600 Werke nationaler und internationaler Künstler entdecken und bekommt dadurch einen sehr guten Einblick in die naive Kunst der Gegenwart. Das Museo Internacional de Arte Naïv ist auf vier Etagen verteilt und wurde von Manuel Moral Mozas gegründet, einem lokalen naiven Künstler, der im Alter von 69 Jahren seine Bäckerei aufgeben musste und sich anschließend vollkommen der naiven Kunst widmete.
 
Das Museo Íbero in Jaén
Das Museo Íbero wurde 2017 in Jaén gegründet und beherbergt die größte Sammlung weltweit an Fundgegenständen zur iberischen Kultur. Die Sammlung besteht insbesondere aus Fundstücken zwischen dem 4. Jahrhundert vor Christus bis zur Eroberung Andalusiens durch die Römer reicht und nicht nur in Jaén, sondern in ganz Andalusien gefunden wurden. Da die Sammlung auch die Werke des Museo de Jaén beinhaltet, steht natürlich die älteste Geschichte der Stadt im Vordergrund. Allerdings ist es unmöglich die gesamte Sammlung des Museums zu entdecken, obwohl im Museo Íbero ständig temporäre Ausstellungen mit Fundstücken aus dem Lager stattfinden, da die Sammlung zu umfangreich hierfür ist.
 
Das Teatro Darymelia in Jaén
Das Teatro Darymelia wurde im Jahr 1927 auf dem Grundstück des ehemaligen Palacio del Condestable Iranzo ab 1922 als Kino erbaut und 1927 geöffnet, wobei der Gründer als Name des Theaters eine Verbindung der Namen seiner beiden Töchter nahm, die Daría und Amelia hießen. Nach einem Umbau im Jahr 1980 wurde dann aus dem Kino ein Theater gleichen Namens, das jedoch bereits 1992 sein heutiges Aussehen erhielt. Über dem Eingang findet man eine Keramikpaneele die in Madrid hergestellt wurde und den Schriftzug CINE "DARYMELIA" - AÑO 1927 trägt. Das Theater mit seinen 300 Sesseln bietet, neben Theaterstücken, auch Musicals, Konzerte, Ballettvorstellungen und Veranstaltungen für Kinder.
 
Das Castillo de Otíñar in Jaén
Das Castillo de Otíñar bei Jaén geht auf das 13. Jahrhundert zurück und liegt im verlassenen Ort Otíñar, wenige Kilometer von der Stadt Jaén entfernt. Das Castillo war nicht nur eine Verteidigungsanlage, sondern enthielt auch einen kleinen Alcázar, einen Wehrturm und eine Bastion für die Artillerie. Da der Ort Otíñar relativ klein war und sich nur von der Landwirtschaft ernährte, ist es wahrscheinlich dass es sich beim Castillo de Otíñar um eine Festung handelte die den Zugang nach Jaén kontrollieren sollte, zudem es sich bei dieser Stelle um eine Enge handelt, die für eine Straße genutzt wurde. Diese Lage erklärt auch warum der Hauptturm als Verbindung zur Festung in Jaén, aber auch den nächstliegenden Wachtürmen war.
 
Die Catedral de la Asunción de la Virgen in Jaén
Die Catedral de la Asunción de la Virgen in Jaén wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle eines früheren gotischen Tempels erbaut. Obwohl es Jahrhunderte dauern sollte bis die Kathedrale fertiggestellt war, so hielt man sich die gesamte Zeit über an den ursprünglichen Bauplan, so dass die wichtigsten Elemente der Catedral de la Asunción de la Virgen in Renaissance gehalten sind, abgesehen vom Chor, der einer der bedeutendsten Werke Andalusiens in Gotik darstellt. Während des großen Erdbebens des Jahres 1755 wurden große Teile der Kathedrale zerstört, jedoch weitgehend wieder im Originalstil restauriert. Da die Kathedrale von Jaén als Modell für zahlreiche spanische Kathedralen diente, wurde sie in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
 
Der Arco de San Lorenzo in Jaén
Der Arco de San Lorenzo in Jaén wurde im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut und ist Teil der früheren Kirche San Lorenzo, die heute nicht mehr als Kirche benutzt wird und auch mehr einer Kapelle als einer Kirche ähnelt und gegenwärtig der Sitz der Asociación Amigos de San Antón ist. Nach einer Legende fand man am Arco de San Lorenzo den Leichnam des Königs Fernando IV., der am 7. September 1312 in Jaén starb. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Arco de San Lorenzo so verfallen dass die Stadt ihn abreißen wollte, aber die Bewohner der Stadt widersetzten sich diesem Projekt und restaurierten den Bogen, der mehr ein Tor als nur ein Bogen ist, der 1877 dann unter Denkmalschutz gestellt wurde.
 
Der Torre Mocha in Jaén
Der Torre Mocha in der Nähe von Jaén wurde im 12. Jahrhundert auf einer Höhe von 665 Meter erbaut und hat sein ursprüngliches Aussehen weitgehend erhalten, auch wenn er mehrmals restauriert wurde und 1682 sogar vollkommen neu aufgebaut werden musste, mit den weiterhin vorhandenen Steinen des alten Turms. Von der Ansiedlung um den Turm sind leider nur noch einige Mauerreste erhalten und die Geschichte des Dorfes ist unbekannt. Vermutlich gab es bereits vor dem Bau des Torre Mocha bereits einen Wachturm an dieser Stelle, da Funde belegen dass dieses Gebiet bereits zur iberischen Zeit bewohnt war und hier immer eine bedeutende Straße vorbeiführte, allerdings sind die Funde so gering dass man heute keinen Turm aus den frühen drei Epochen mehr nachweisen kann.
 
Die Marroquíes Bajos in Jaén
Unter den Marroquíes Bajos versteht man eine archäologische Fundstätte in Jaén die sich beim Parque Andrés de Vandelvira befindet, von der jedoch heute, auf Grund des Wohnungsbaus der Stadt, nur noch rund 6000 Quadratmeter erhalten sind. Während der Ausgrabungen konnte man Reste aus vier verschiedenen Epochen entdecken, nämlich aus der Jungsteinzeit, der Epoche der Iberer, der römischen Besetzung und des islamischen Mittelalters. In der Ausgrabungsstätte wurde, nach Beendigung der Ausgrabungen im Jahr 2002, ein Centro de Interpretación de Marroquíes Bajos eingerichtet, das die Funde an dieser Stelle weitgehend erklärt.
 
Fortsetzung folgt ...
 
Gastronomische Spezialitäten in Jaén
 
Die Küche in Jaén entspricht der Mittelmeerküche und basiert vor allem auf der Anwendung von Olivenöl, was auch damit zusammenhängt dass Jaén als die Hauptstadt des Olivenöls bezeichnet wird. Sehr bekannt ist in Jaén der Salat pipirran, der, unter einem anderen Namen und mit etwas anderen Zutaten, auch in anderen Städten existiert. Eine andere Spezialität in Jaén ist die kalte Suppe ajo blanco con pasas, die bis zum römischen Reich zurückgeht und ebenfalls in mehreren andalusischen Städten gegessen wird und, je nach Stadt, unterschiedliche Zutaten aufweist. Drei Hauptgerichte die sehr eng mit der Stadt Jaén verbunden werden sind der pastel de ciervo, der bacalao con pisto y piñones und der bacalao a la yema, der in Jaén auf eine besondere Weise zubereitet wird. Wer gerne Fisch ist, sollte dagegen zurtrucha de los ríos de Jaén, einer Forelle, die nur bei Jaén geangelt wird, greifen. Auch die Liebhaber von Nachspeisen werden in Jaén fündig, denn in einigen Restaurants der Stadt wird flan de manzana geboten, ajo blanco de Jaén und eine lokale Version von arroz con leche.
 
Handwerk und Kunsthandwerk in Jaén
 
Das Handwerk und das Kunsthandwerk Jaéns sind weitgehend von der arabischen Zeit Andalusiens beeinflusst, auch hinsichtlich der verschiedenen Herstellungstechniken. Es ist daher auch nicht erstaunlich dass insbesondere handgeknüpfte Teppiche und entsprechende Bastmatten zu den typischen kunsthandwerklichen Gegenständen Jaéns gehören. Weitere Produkte arabischen Einflusses sind Keramikgegenstände und insbesondere Krüge, die noch heute auf eine traditionelle Art hergestellt werden, aber auch Miniaturen die aus unterschiedlichem Material, unter anderem Pflanzenfasern, erstellt werden und häufig als Souvenirs an Touristen verkauft werden. Weniger als Souvenirs gelten indes handwerkliche Möbel, die nicht nur von klassischen Möbeln Jaéns inspiriert werden, sondern die gesamte andalusischen Modelle umfasst. Sehr günstig kann man einige der kunsthandwerklichen Gegenstände auf dem Trödelmarkt finden, der in Jaén jeden Donnerstag stattfindet, und auf dem Weihnachtsmarkt im Parque de la Victoria.
 
Märchen und Legenden in Jaén
 
In nahezu jeder Stadt Andalusiens findet man Legenden und Märchen die eng mit der entsprechenden Stadt verbunden sind. Die Märchen und Legenden Jaéns können ein Buch füllen, da Jaén sehr eng mit rund 30 verschiedenen Legenden und Märchen verbunden ist. Leider wurden die Märchen und Legenden Jaéns, oder auch jene Andalusiens, nie ins Deutsche übersetzt, so dass nur Besucher der Stadt die Spanisch sprechen einen Zugang zu den Schatzhöhlen der Stadt haben, die Eidechse von Jaén kennen lernen, von der Legende des Abuelo hören oder auch den Erzählungen lauschen die mit der Kathedrale, den arabischen Bädern oder dem Castillo de Catalina verbunden sind, um nur auf einige der Märchen und Legenden hinzuweisen. Wer sich für diese heimliche Welt in Jaén interessiert, kann nur über einige wenige Stadtführer an die geheime Welt Jaéns herangeführt werden.
 
Wir arbeiten permanent an diesen Seiten und werden bei Jaén die Fortsetzung der Geschichte veröffentlichen, aber auch alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten, die wichtigsten Feste und die lokale Gastronomie hinzufügen, aber auch Ausflugsmöglichkeiten in andere Städte, die jeweils in den gleichen Provinzen liegen.